IntraFind Forschungsprojekte

Aktuelle Forschungsprojekte:

Forschungsprojekt OntoPMS - Folgeprojekt zu OntoVigilance

Anknüpfend an das erfolgreich abgeschlossene Projekt OntoVigilance konnte Intrafind das Projekt OntoPMS zur Entwicklung einer ontologiegestützten Risiko-Identifikationssoftware für die Beobachtung auf dem Markt befindlicher Medizinprodukte (Post Market Surveillance, PMS) gewinnen. Durch die Verwendung dieser Software sollen Medizinprodukte sicherer werden, da mögliche Risiken zum Teil schon während der Entwicklung identifiziert werden können. Auch dieses Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms KMU-innovativ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Im Vergleich zu OntoVigilance sollen im Projekt OntoPMS weitaus mehr Dokumente und risiko-spezifische Datenquellen einbezogen werden. Hierfür konnte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als neuer zusätzlicher Partner gewonnen werden.

 

IntraFind wird im Rahmen des Projekts an ontologiegestützten Verfahren zur Relations- und Ereignis-Extraktion arbeiten. Diese Verfahren werden ganz neue Content Analyse-Möglichkeiten für die IntraFind Produkte liefern. Insbesondere wird das Konzept der Search Ontology weiterentwickelt, mit dem der domänen-abhängige und ontologiegestützte Anteil der Informationsextraktion weitgehend über komplexe neue Such-Operatoren auf einem linguistisch angereicherten Volltextindex erfolgt. Dieser Ansatz hat den Vorteil, dass auf Änderungen der Ontologie wesentlich flexibler reagiert werden kann.

Abgeschlossene Forschungsprojekte:

Forschungsprojekt OntoVigilance - Verbesserung von Medizinprodukten

Im Rahmen des Förderprogramms KMU-innovativ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) konnte IntraFind das Forschungsprojekt OntoVigilance (Start: 1. März 2013, Projektdauer: zwei Jahre) gewinnen.

 

Projektziel war die Entwicklung einer ontologiegestützten Vigilanz-Software zur effizienten Auswertung wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Erfahrungsberichte hinsichtlich der Anwendung technischer Medizingeräte. Die in den Texten beschriebenen Mängel, Komplikationen und Risiken im Umgang mit den Geräten wurden softwaregestützt erkannt und extrahiert. Auf dieser Grundlage bietet das im Projekt entwickelte System eine Entscheidungsunterstützung zur Optimierung von Medizinprodukten.

 

Im Vergleich zur bisher gängigen Praxis der manuellen Bearbeitung von Supportfällen ermöglicht die Unterstützung durch softwarebasierte Verfahren den Herstellern technischer Medizingeräte eine frühzeitige Erkennung und Reaktion auf Produktmängel. Dies spart wertvolle Zeit und Geld in der Produktentwicklung und kann nicht zuletzt einen wichtigen Wettbewerbsvorteil bedeuten.

 

IntraFind entwickelte hierzu ontologiegestützte Recherche- und Informationsextraktionsverfahren in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig und den Firmen Novineon und MT2IT. Zum Einsatz kamen die auf einer SOA-Architektur basierenden IntraFind Produkte Tagging Service und NAMER (Entitätenerkennung) zur Erzeugung von Ontologien und Metainformationen aus den bereitgestellten medizintechnischen Dokumentationen (Zielsprachen: Deutsch, Englisch).

Social CRM-Intelligence

Das erfolgreich abgeschlossene Forschungsprojekt SCRM-I beschäftigte sich mit der Entwicklung innovativer Services zur Erweiterung bisheriger CRM-Software unter Einbeziehung des semantischen Text Mining. Die Services sollen die Identifikation von Nachrichten, Anfragen, Trends, Meinungen und Entwicklungen erheblich vereinfachen und Unternehmen in der Interaktion mit dem Social Web maßgeblich unterstützen. So vermittelt das Social CRM beispielsweise einen Einblick, wie Unternehmen, Marken und Produkte von Konsumenten auf öffentlichen Social-Media-Plattformen bewertet werden. IntraFind steuerte in der Zusammenarbeit mit den Universitäten Leipzig und Hohenheim langjähriges Know-how im Bereich Textanalyse bei.

Wer war der Erfinder der Espressomaschine? Fragen stellen – Antworten bekommen

Im Forschungprojekt NL-Search (KMU-innovativ / IKT) wurde während der zweijährigen Projektlaufzeit zusammen mit der Universität des Saarlandes eine Suchmaschine entwickelt, die in der Lage ist, in Echtzeit natürlichsprachliche Anfragen zu beantworten. Anstelle der Eingabe von Schlüsselwörtern, wie bei gängigen Suchmaschinen üblich, kann der Anwender einfache Anfragen in natürlicher Sprache stellen. Als Suchergebnisse werden nicht komplette Dokumente, sondern kurze Passagen oder Sätze geliefert, die eine Antwort auf die gestellte Frage enthalten. Basis der Suchmaschine ist das IntraFind Enterprise Search-Produkt iFinder.

 

Ein wichtiger Punkt für unternehmerische Entscheidungen ist, dass man immer ein Ohr hat für wissenschaftliche Weiterentwicklungen außerhalb der Marktwirtschaft. Was passiert im universitären Bereich, was sind die Themen, die Studenten und Professoren heute gemeinsam entwickeln? Um diese Impulse nicht zu verpassen, engagiert IntraFind von Beginn an ein Team aus Wissenschaftlern, die Forschungsprojekte aktiv begleiten.