Contract Analyzer

Verträge analysieren mit Due Diligence Software

26.09.2017

Es sollte eine der größten Übernahmen in der Firmengeschichte werden: Als Rolf M. den Vertrag unterzeichnete, schien das Geschäft perfekt. Mit dem Zukauf der anderen Firma wollte Rolf M. mit seinem Unternehmen in neue Marktfelder vordringen und das Produktportfolio erweitern. Doch eines Morgens kam mit einem einfachen Brief das böse Erwachen: Wie sich herausstellte, gehörten die Markenrechte des relevanten Produkts von der neu übernommenen Firma längst einem anderen Unternehmen. Das Unternehmen von Rolf M. konnte nicht mehr davon profitieren. Der Schaden ging in die Millionenhöhe.

Mit Due Diligence Software Risiken erkennen

Steht eine Firma oder Organisation zum Verkauf oder spielt ein Unternehmen mit dem Gedanken, ein anderes Unternehmen zu übernehmen, fallen nicht nur betriebswirtschaftliche Entscheidungen an. In sogenannten Due Diligence Verfahren wird geprüft, welchen Wert das Unternehmen hat und welche laufenden Verträge es gibt. Dabei kommen Fachjuristen oder Anwälte ins Spiel, die oftmals für spezielle Firmen für Merger & Acquisitions (M & A) tätig sind. Sie überprüfen, ob es zum Beispiel noch laufende Gerichtsverfahren gibt oder welche bestehenden Kauf- und Mitarbeiterverträge existieren.

Bei solchen Due Diligence Verfahren geht es darum, Risiken aufzuspüren, die sich durch die Übernahmen ergeben könnten. Im Falle von Rolf M. waren dies Patent- und Markenrechtsvereinbarungen, die einige Jahre zuvor geschlossen wurden und von den Anwälten wohl übersehen wurden.

Due Diligence- und M & A-Verfahren finden oftmals unter sehr hohem Zeitdruck und begrenztem Budget statt. Fachjuristen müssen dabei seitenlange Verträge durcharbeiten. Bei einer 60-Millionen-Transaktion müssen Anwälte sich schätzungsweise durch etwa 40.000 Dokumente durcharbeiten. Dabei fallen enorme Kosten an: Die Gesamtkosten, die weltweit durch Due Diligence verursacht werden, werden auf 90 Milliarden Dollar geschätzt. Durchschnittliche Stundensätze für Fachjuristen von 350 Euro sind dabei keine Seltenheit.

Mit Artificial Intelligence Risiken und Kosten minimieren

Die Software Contract Analyzer soll Anwälte künftig bei ihrer Arbeit unterstützen und Menschen wie Rolf M. rechtzeitig davor warnen, wenn sie unnötige Risiken eingehen. Die Anwendung basiert auf Artificial Intelligence und unterstützt Machine Learning Verfahren. Dadurch ist sie in der Lage, bestimmte Klauseln, die kritisch sind, in den Verträgen zu erkennen und farbig zu markieren. Der Fachjurist spart sich Zeit, weil ihm die Software das seitenlange Lesen abnimmt. Er kann sich hingegen auf den wesentlichen Teil seiner Arbeit konzentrieren, nämlich das Prüfen und Bearbeiten der einzelnen Klauseln. Für das Unternehmen minimieren sich wiederum die potenziellen Risiken und auch die Kosten, da das Prüfen der Verträge mit weniger Aufwand verrichtet werden kann.

Über das zentrale Dashboard des Contract Analyzer sieht der Fachjurist auf einem Blick, welche Dokumente ihm zugeordnet sind. Die kritischen Stellen des Vertrags erkennt er anhand eines Red Flag Reports. Das Management sieht ebenfalls über das Dashboard, bei welchen Verträgen es Punkte gibt, die gegebenenfalls nachverhandelt werden müssen.

Der Contract Analyzer ist komplett browsergesteuert. Egal ob Netzlaufwerke, Dokumentenmanagementsysteme oder Wikis – der Contract Analyzer verfügt über zahlreiche Konnektoren und kann an verschiedene Datenquellen angebunden werden. So kann er alle wesentlichen Verträge analysieren, egal an welchem Ort sie vorher gespeichert worden sind. Es ist außerdem möglich, gescannte Dokumente über eine integrierte OCR-Schnittstelle einzubinden und zu analysieren. Zusätzlich unterstützt der Contract Analyzer über 600 Dateiformate. Dem Nutzer wird dadurch eine Vorschauansicht auf das wesentliche Dokument ermöglicht, ohne dass die entsprechende Software, wie beispielsweise Microsoft Visio, auf seinem Gerät installiert sein muss. Über die Benutzeroberfläche kann der Fachjurist auch nach bestimmten Dokumenten suchen. Die Ergebnisse in der Trefferliste sind dabei rechtegeprüft. Das bedeutet, dass er nur die Dateien sieht, die er auch berechtigt ist zu sehen.

Hat der Fachjurist die jeweiligen Dokumente geprüft, kann er sie freigeben und zu einem Report hinzufügen. Andere Projektverantwortliche können diesen Status wiederum über ihr eigenes Dashboard mitverfolgen. Mit dem Contract Analyzer kann eine Firma somit nicht nur erfolgreich Risiken minimieren, sondern auch effizienter arbeiten und Geld sparen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf und fragen uns nach dem Contract Analyzer. Mehr Informationen finden Sie auch unter AnalyzeLaw.com

Über die Lösungen zu Artificial Intelligence von IntraFind finden Sie hier weitere Details.

 

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Der Autor

Robert Eberhard ist Diplom-Informatiker und kann auf über 20 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Seine Schwerpunkte sind Suchmaschinenoptimierung und IT-Projektmanagement.

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