Was 2017 wichtig wird

Die wichtigsten IT-Trends für Enterprise Search Lösungen

Neues Jahr, neue Trends: Kaum waren die letzten Silvesterböller verschossen, trafen sich die ersten IT-Experten Anfang 2017 schon wieder zu Konferenzen und Messen wie beispielsweise zur CES in Las Vegas. Artificial Intelligence war dort eines der zentralen Themen. Außerdem wurden zahlreiche neue Gadgets vorgestellt, die im Laufe des Jahres wohl auch in den deutschen Märkten zu finden sein werden.

An Prognosen über neue Produkte und Techniktrends mangelt es nicht. Laut dem Analystenhaus Gartner werden Themen wie Internet of Things, Machine Learning und Big Data auch 2017 die wichtigste Rolle in der IT-Branche spielen. Gartner sieht dabei die wesentlichsten Entwicklungsschübe bei den intelligenten Apps, Smart Cars und Chatbots.

Machine Learning wird insbesondere den Betrieb der Rechenzentren vorantreiben, die Automatisierung der Systeme wird noch mehr zunehmen, so dass sie in einem Störungsfall proaktiv reagieren können. Die Rechenleistung verbessert sich immer weiter, das Datenaufkommen steigt und Algorithmen werden immer ausgereifter. Die Weiterentwicklung von Technologien wird Machine Learning und Deep Learning weiteren Auftrieb geben. So sollen digitale Assistenten wie Cortana und Siri künftig Verhaltensmuster analysieren, verstehen und Entscheidungen daraus ableiten können.     

Das hat auch Auswirkungen auf Enterprise Search. Professionelle Enterprise Search Software ist nicht mehr nur auf das reine Suchen und Finden von Daten beschränkt. Durch zahlreiche semantische Funktionen, linguistische Features und Verfahren wie Natural Language Processing (NLP), das Sprache verarbeitet und daraus Erkenntnisse ableitet, ist die Software in der Lage, den Nutzer zu „verstehen“ und aus unstrukturierten UND strukturierten Daten Informationen zu gewinnen und in Kontext zu setzen.

IoT, Big Data oder Deep Learning werden die Funktionalitäten von Enterprise Search Software maßgeblich beeinflussen. Was wird 2017 aus unserer Sicht besonders wichtig? Wir haben bei den Kollegen aus der Vorstandsetage, dem Marketing und der Entwicklung nachgefragt:

Franz Kögl, Vorstand IntraFind Software AG:

„Tiefes Textverständnis ist für mich das entscheidende Thema für 2017. Anwender wollen die Daten nicht einfach nur präsentiert bekommen, sondern wollen deutlich mehr aus den bestehenden Informationen herausholen. Auch wird sich die Art und Weise, wie gesucht wird, mit natürlichsprachlicher Suche deutlich verändern. Enterprise Search Engines müssen sich zu Insight Engines entwickeln, die dem Anwender wichtige Erkenntnisse liefert. Eine professionelle Enterprise Search Software wird ohne Verfahren wie Natural Language Processing und Deep Learning nicht mehr auskommen.“

Dr. Christoph Goller, Head of Research IntraFind Software AG:

„Machine Learning Verfahren wie Neuronale Netze und auch Deep Learning werden 2017 weiterhin eine große Rolle bei uns spielen. Der jetzige Hype um diese Themen amüsiert mich wirklich ... wir machen das schon seit über 10 Jahren und nutzen die Verfahren in unseren Produkten und Lösungen Schön zu sehen, dass unser "Tägliches Brot" im Mainstream angekommen ist.“

Sonja Bellaire, Marketing Managerin bei IntraFind Software AG:

„IT betrifft uns alle. Software muss daher so einfach wie möglich zu bedienen und zu verstehen sein. Darstellungsmöglichkeiten wie der Knowledge Graph bieten hierfür eine prima Möglichkeit.“

Breno Faria, Head of Development, IntraFind Software AG:

„Technologien rund um Roboter, die Arbeitsschritte übernehmen oder Chatbots, die automatisch antworten, werden sich 2017 erheblich weiterentwickeln. Das spielt auch der Enterprise Search Software in die Hände. Künftig weiß die Software anhand meines Kalenders, dass ich mich gerade auf dem Weg in ein Meeting befinde und liefert mir alle Dokumente, die ich dafür brauche.“      

 

 

 

Zurück

Der Autor

Christiane Stagge

Christiane Stagge studierte Geschichte und Politikwissenschaft und ist seit 2006 als IT-Redakteurin tätig. Seit 2016 unterstützt sie die IntraFind Software AG in der Unternehmenskommunikation. 

 

Zurück